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Fachlicher Hintergrund

Bei Mieterstrom handelt es sich um lokal produzierten Strom, der Wohnungs- oder Gewerbeflächen- Mietern angeboten wird. Das Modell ist auch für Wohnungseigentümer-Gemeinschaften geeignet. Durch das Mieterstromgesetz werden EEG, ENWG, KWKW, Windenergie- auf-See-Gesetz und Marktstammdatenregisterverordnung angepasst. Dieser Strom wird in Solaranlagen (bis 100 Kilowatt) auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Gebäude oder in Wohngebäuden und Nebenanlagen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung geliefert.

Da sind sie also nun, die Prozessanpassungen aufgrund des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende, beschlossen durch die Beschlusskammern 6 und 7 der Bundesnetzagentur in BK6-16-200 und BK7-16-142 und veröffentlicht am 20.12.2016.

Ganz große Überraschungen im Vergleich zu den letzten Konsultationsversionen sind zwar ausgeblieben, trotzdem bleibt bei dem "Interimsmodell" noch einiges schwammig und kann erst durch die konkrete Realisierung in den Systemen geklärt werden.

Die zählpunktscharfe Mehr-/Mindermengenabrechnung ist noch nicht vollständig umgesetzt, da rollt zum 1.10.2016 für die Gasnetzbetreiber und -lieferanten  schon die nächste Umsetzungswelle heran.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (inklusive dem Messstellenbetriebsgesetz) ist mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 01.09.2016 in Kraft getreten und bietet jetzt die Rechtsgrundlage für die notwendigen Umsetzungen.

Mit dem Beschluss BK7-14-020 vom 19.12.2014 hat die Bundesnetzagentur die Umsetzung des Netzkodexes Gasbilanzierung ("GaBi Gas 2.0") beschlossen. Dieser Beschluss folgt in wesentlichen Teilen den Empfehlungsdokumenten der Marktgebietsverantwortlichen und Fernleitungsnetzbetreiber, hat jedoch auch einige prozessuale Abweichungen und schließt bedauerlicherweise nicht die Biogasbilanzierung mit ein.

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